DHB - Netzwerk Haushalt


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Aus dem Ortsverband

WoMens Open University 2012: Verborgene Welten der Haus- und FamilienArbeit:
privatisiert – vermarktet – professionalisiert

Unter diesem Thema fand vom 2.- 4.2.2012 eine Veranstaltung der FRAUENSTUDIEN der Technischen Universität Dortmund statt. Nur noch ein Drittel der Haushalte in Deutschland leben das traditionelle Familienmodell. Der Mann ist der Ernährer der Familie, die Frau ist zuständig für die Haus- und Familienarbeit. Das dominante Lebens- und Arbeitsmodell ist die Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern. Die unverzichtbare Haus- und Familienarbeit wird aber weiterhin überwiegend von Frauen erledigt – unbezahlt und gesellschaftlich nicht anerkannt. Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels ist ein Arbeitsmarkt für haushaltsnahe Dienstleistungen entstanden – „Care – Arbeit“, hier arbeiten Frauen auf gering bezahlten Arbeitsplätzen. Auf dem informellen Arbeitsmarkt arbeiten Migrantinnen in Privathaushaushalten unter z.T. menschenunwürdigen Bedingungen. Zu diesen und anderen Themen gab es interessante Referate, Diskussionen und Talkrunden mit Vertreterinnen aus der Wissenschaft, Politik und ehrenamtlich Engagierten. Unsere Vorsitzende Doris Kischel hielt den Input (Un)verzichtbar: Doing Gender – Doing Hausarbeit?

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Danke Frauen! Allen Mitgliedern, die durch ihren Einkauf im dm-Markt in Aplerbeck dazu beigetragen haben, dass 800,00 € für den Haushaltsführerschein eingenommen wurden, ein herzliches Dankeschön. Im Herbst werden wir den Haushaltsführerschein anbieten. Danke auch an allen anderen, der Kassiererin, dem Vorstand und allen Helferinnen. Ich freue mich über das Engagement.

Doris Kischel


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19 Mitglieder trafen sich zu einer vergnüglichen
Wäscheschau im Sanitätshaus Emmerich.
Frau Gläser-Kronenberg, Geschäftsführerin des Hauses, berichtete aus der 97 jährigen Geschichte des inhabergeführten Unternehmens und dem Wechsel ab Januar 2012 zur Firma Riepe, ebenfalls ein inhabergeführtes Unternehmen.

Die neu eingerichtete Abteilung des Hauses ist nur für die Dame bestimmt. Hier kann sie ungestört das (Wäsche- u. Bekleidungs-) Angebot des Hauses probieren. Zunächst wurde uns aus dem Bereich der zweckmäßigen Wäsche die Vielfalt der Beinbekleidung präsentiert.
Der Reisestrumpf, eine positive Unterstützung des Kreislaufs bei langen Fahrten, Flügen oder sonstigem Bewegungsmangel der Beine, ist in mehreren Ausführungen erhältlich.
Kompressionsstrümpfe, auch Thrombosestrümpfe genannt, gibt es in der „rund gestrickten“ als auch „glatt-gestrickten“ Ausführung. Bei letzterer Herstellungsart kann der Strumpf in der Stärke ganz individuell auf das Bein abgestimmt werden.Die Fachkräfte empfehlen dem Kunden, den jeweiligen Beinbeschwerden entsprechend, das ideale Strumpfmaterial. Oftmals werden diese Strümpfe und Strumpfhosen vom Hausarzt verordnet. Die Frau hat trotz eventueller Beschwerden heute die Möglichkeit, sich modisch zu kleiden!
Die passenden Handschuhe mit unterschiedlicher Noppengröße zum leichteren An- und Ausziehen der Strümpfe und weitere Hilfsmittel sind ebenfalls vorhanden.
Tipp: Beim Ausziehen des Strumpfes diesen
nicht rollen!

Von gut aussehender funktioneller Miederwäsche bis zur Reizwäsche zeigte man uns die unterschiedlichsten Modelle, die auch ausprobiert (und präsentiert) werden durften.
BHs als BH-Hemdchen, BH-Tops, Entlastungs-BHs mit breiteren Trägern und Baumwoll-BHs für den Krankenhausaufenthalt fanden Zustimmung und Beifall.
Großes Interesse fand das modische Angebot der Badewäsche: vom Tankini bis zum Badeanzug mit passendem Pareo oder Strandkleid hat man die „Qual der Wahl“.

Marlies Berndsen


Nachrichten aus dem Mitglieder-Kreis

Aus ihrem Amt als Gruppenleiterin wurde Barbara Hamscher in der Mitgliederversammlung
verabschiedet. Über 20 Jahre lang hatte sie den Stammtisch im Holiday-Inn geleitet, bis sie jetzt aus gesundheitlichen Gründen die Verantwortung nicht mehr übernehmen konnte.
Vorsitzende Doris Kischel und Marlies Berndsen fanden herzliche Worte des Dankes für die geleistete Arbeit.
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Im Alter von 86 Jahren verstarb unsere frühere Landesvorsitzende Margot Carstensen aus Paderborn. Als Gegenkandidatin für unsere damalige Vorsitzende Margaretha Scheffler konnte sie die Wahl der Landesvorsitzenden für sich entscheiden. Unserem Ortsverband war sie immer eine loyale und aufgeschlossene Vorsitzende, die dafür sorgte, dass möglichst viele Ehrenämter für den Landes- und Bundesverband aus unserem großen Ortsverband besetzt wurden.
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Erfreulich positiv entwickeln sich die Treffen in einigen Arbeitskreisen. So musste für das Yogatreffen unter Leitung von Frau Kollmann wegen Überfüllung ein größerer Raum eingerichtet werden. Der Kinotreff, den Frau Ahlers organisiert, wuchs von zunächst 3 Mitgliedern auf inzwischen 15. Frau Ruwe und Frau Firle können beim Kaffeetreff in der Kronenburg zwischen 12 und 15 Mitgliedern begrüßen. Das wachsende Interesse zeigt, dass die Leiterinnen mit ihrem Engagement richtig gut liegen.







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